Zwei ausgesetzte Kaninchen aus dem Bezirk Leoben

Von Spaziergängern gefunden wurden in St. Peter zwei ausgesetzte Kaninchen. Die beiden kauerten unweit voneinander entfernt in einem Gebüsch im Wald.

 

Die beiden ließen sich leicht einfangen und wurden nach Anfrage beim örtlichen Tierschutzverein, Gerhild einer lieben Bekannten und engagierten Tierfreundin in St. Peter übergeben.

 

Es handelt sich um zwei unkastrierte Böcke. Beide haben etliche Bisswunden, teilweise neue und etliche alte Verletzungen. Der braun/weißen  war wohl der schwächere, seine Ohren sind regelrecht zerfledert, sein linkes Augenlied schwer verletzt.

 

Wir vermuten, dass die beiden in einem Käfig gehalten wurden. Da beide nicht kastriert waren, waren die Kämpfe vorprogrammiert, die Besitzer uninformiert und überfordert. So entledigte man sich der beiden Tiere kurzerhand im Wald.

 

Die beiden Buben sind bereits in tierärztlicher Behandlung und werden demnächst auch kastriert. Beide Kaninchen sind trotz allem was sie erlebt haben, Menschen gegenüber recht zutraulich.

 

1000 Dank an Gerhild und Roland für den Transport und die Futterspende!!!!

 

 

Barney durfte am 27.03 ja zu Zaide und Frau Dr. R. nach Deutschlandsberg ziehen. Bereits am Sonntag darauf erkrankte er schwer an einer Lungenentzündung. Der arme Bub hatte keine Chance, am Dienstag darauf musste er erlöst werden. Bei uns war er noch quietschfidel und wir freuten uns sehr für diesen besonders agilen Kaninchenburschen, dass er einen so guten Platz bekommen hatte. Fünf Tage später war er tot!

 

Ein herzliches Dankeschön an Frau Dr. R. die sich so liebevoll um Barney bemühte. Sie übernahm die Behandlungskosten zur Gänze und lehnte es auch ab, dass wir ihr den bereits bezahlten Kastrationskostenanteil zurückerstatten.

 

Anbei ihr Schreiben, das uns viel Trost spendete nach diesem traurigen Erlebnis:

 

"Liebe Frau Zarfl, danke für Ihre liebe Anteilnahme. Es ist natürlich auf für Sie und ihren Mann schmerzlich, diese Nachricht zu erhalten, wo sie Ihn doch über längere Zeit gekannt und versorgt haben. Mir ist der kleine Zwerg auch in den wenigen Tagen sehr ans Herz gewachsen, da ich ihn ja in seiner Bedürftigkeit wahrgenommen und ihn bestmöglich versorgt habe. 

 

Die Röntgenaufnahme am Mittwoch hat gezeigt, dass die Lunge großflächig überschattet war und sich der Magen bereits aufgebläht hat. Ich habe Barney Medikamente und mit einer Spritze Aufbaunahrung und Karottenbrei gegeben, am Montag hat er noch mit Begeisterung daran genuckelt, am Dienstag wollte er gar nicht mehr; er hat schon schwer Luft bekommen. Die Tierärztin hat keine Heilungschance gesehen und so haben wir ihn so schnell wie möglich erlöst und er ist Mittwoch Vormittag in meinen Armen eingeschlafen. Er hat ein schönes Grab bei uns im Wald bekommen, neben Hoppl.

 

Liebe Frau Zarfl, ich danke Ihnen nochmals für Ihre Anteilnahme, die Kastrationskosten möchte ich gerne bei Ihnen lassen, schließlich merkt man, dass es Ihnen ein echtes Anliegen ist, dass es den Tieren bei Ihnen gut geht  und das ist eine große Freude.

 

Liebe Grüße und nochmals danke.

 

D. R."

 

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