Keine Einzelhaltung von Kaninchen!

Kaninchen sind sehr soziale Tiere und  leben auch in der freien Natur in Gruppen.

Wenn Sie ein Kaninchen aufnehmen möchten, sollten Sie sich im Vorhinein für mindestens zwei Kaninchen entscheiden.

Leider wurde früher aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit immer noch empfohlen, ein Kaninchen mit einem Meerschweinchen zu halten um Kastrationskosten zu sparen. Heute weiß man aber, dass diese Form von Haltung überhaupt nicht artgerecht ist und aus diesem Grund in Österreich durch das Tierschutzgesetz verboten ist.

Welche Kombination passt?

Am besten versteht sich ein Pärchen. Sollte Sie sich im Vorhinein für ein Pärchen entscheiden, lassen Sie den Rammler unbedingt frühkastrieren. Dies ist bereits ab der achten Lebenswoche möglich und kann von einem kompetenten Tierarzt durchgeführt werden. Wir geben Ihnen gerne die entsprechende Tierarztadresse für Ihr Bundesland.

Von Konstellationen mit zwei Weibchen oder zwei unkastrierten Rammlern, können wir nur dringendst abraten. Dies funktioniert nur bis zur Geschlechtsreife der Kaninchen, danach bekämpfen sich die Tiere.

 

Für eine spätere Vergesellschaftungen gilt:

  • Erwachsene Tiere nie mit Babys vergesellschaften.
  • Kastrierte Rammler mit einem Weibchen vergesellschaften - niemals nur zwei Weibchen, zwei Rammler nur dann, wenn beide kastriert sind.

Warum dürfen Kaninchen niemals einzeln gehalten werden?

Kaninchen haben ihren Artgenossen gegenüber ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie putzen sich gegenseitig, kuscheln und fressen zusammen, erkunden gemeinsam ihr Gehege und geben sich Sicherheit.

 

Ein einzelnes Kaninchen ist ein trauriger Anblick, wenn es den ganzen Tag alleine wartet, bis der Mensch einmal Zeit hat und es füttert und ein wenig streichelt.

Kaninchen sind sehr gesellige Tiere. Diese Tiere alleine zu halten, aus welchen vorgeschobenen Gründen auch immer ist nicht nur selbstsüchtig sondern auch laut Tierschutzgesetz verboten!

Unser Kaninchen versteht sich nicht mit einem anderen Kaninchen.

Dies ist immer nur eine Ausrede aus Bequemlichkeit und Unkenntnis. Die Gehege, meistens sogar nur handelsübliche Käfige dieser Tiere sind viel zu klein. Die sich fremden Kaninchen haben gar keine Möglichkeit, sich darin zu vertragen. Kaninchen verteidigen ihr Revier, besonders wenn dies so klein ist, dass keine Ausweichmöglichkeiten besteht.

Vergesellschaftung

Eine Vergesellschaftung wird vorzugsweise auf neutralem Boden durchgeführt.

Ob eine Vergesellschaftung gelingt, hängt von vielen Punkten ab und es muss dabei viel beachtet werden. Liebe auf den ersten Blick gibt es bei den Kaninchen nur selten. Es kann am Anfang sehr wild zugehen, wilde Verfolgungsjagden und Fellbüschen ausreisen sind normal und der Kaninchenhalter braucht viel Nerven. Aber der Aufwand lohnt sich letzten Endes, wenn die zwei sich nach zwei bis drei Wochen akzeptieren und sich gegenseitig putzen.

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